Lasst euch bei einer Software-Demo eine echte Aufgabe zeigen. Gebt dem Anbieter einen anonymisierten Athleten, eine Bewerbung und ein Briefing. Kann euer Team daraus eine Kooperation anlegen und später entscheiden, ob sie verlängert wird? Dieser Ablauf zeigt mehr als eine Liste von Funktionen.
Sieben Kriterien für eure Auswahl
- Sportlicher Kontext. Könnt ihr Disziplin, Region und Wettkampfpläne erfassen? Ein Profil sollte die für eure Auswahl relevanten Angaben auffindbar machen.
- Bewerbung. Prüft, wie eine Anfrage von der Website ins Team gelangt und wie ihr eine begründete Entscheidung dokumentiert.
- Bestehende Beziehungen. Testet mit einem kleinen Ausschnitt eures Portfolios, welche Angaben beim Übernehmen von Daten und Dokumenten erhalten bleiben.
- Briefing und Freigabe. Lasst eine Aufgabe anlegen, Rückfragen beantworten und eine korrigierte Version freigeben. Prüft, ob der gültige Stand eindeutig ist.
- Auswertung. Lasst euch die Herkunft jeder Kennzahl zeigen. Trennt automatisch erfasste Werte von Einträgen, die Athleten oder Mitarbeitende beisteuern.
- Zugriffsrechte und Export. Klärt, wer interne Notizen, Verträge und Kontaktdaten sehen darf und welche Daten ihr bei einem Wechsel exportieren könnt.
- Gesamtaufwand. Rechnet neben dem Preis die Migration, laufende Datenpflege und Schulung mit. Prüft, ob Kosten mit Teamgröße, Profilen oder Zusatzmodulen steigen.
So vergleicht ihr zwei Demos fair
Verwendet dieselben Testdaten und dieselbe Aufgabe. Haltet bei jedem Schritt fest, wer ihn erledigt, welche Information fehlt und wo das Team auf ein anderes Tool ausweichen muss. Entscheidet vor der Demo, welche Anforderungen unverzichtbar sind. Wenn ihr vor allem Creators recherchiert, sieht die Gewichtung anders aus als bei der Betreuung eines bestehenden Athletenportfolios.
Für die Prozessplanung hilft unser Leitfaden zum Aufbau eines Ambassador-Programms. Den athleteXhub-Ablauf findet ihr auf der Seite für Sportmarken.
Titelfoto: CHUTTERSNAP / Unsplash



